Kantonsschule Reussbühl bringt Oscar Wildes Klassiker «Being E(a)rnest» auf die Bühne

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Erneut wagen sich die Schülerinnen und Schüler des Freifachs Theater der Kantonsschule Reussbühl an einen Klassiker. Sie führen das Stück «Being E(a)rnest. Ernst sein ist alles» nach Oscar Wilde ab dem 11. April 2025 dreimal im Theaterkeller der Schule auf.


Nach Inszenierungen von Shakespeares «Hamlet», Dürrenmatts «Die Physiker» und Horváths «Jugend ohne Gott» steht dieses Jahr Oscar Wildes «Being E(a)rnest. Ernst sein ist alles» auf dem Theaterprogramm der Kantonsschule Reussbühl. Unter der Regie von Anne-Christine Gnekow und Anja Wegmann, Theaterpädagoginnen und Leiterinnen des Freifachs Theater, präsentieren die zwölf Teilnehmenden des Freifachs ihre eigene Interpretation der klassischen Komödie.

Ein Spiel mit Sprache, Gesellschaftsnormen und Humor
Der Originaltitel des Stücks, das 1895 in London uraufgeführt wurde, «The Importance of Being Earnest», beruht auf einem Wortspiel: «Earnest» bedeutet «aufrichtig», ist aber gleichzeitig auch ein damals beliebter Männername. Das Stück gehört zu den erfolgreichsten Komödien von Oscar Wilde, in denen er geistreich und ironisierend die Herren und Damen der Oberschicht attackierte, ohne jedoch ihr parasitäres Leben grundsätzlich in Frage zu stellen.

Jack führt um 1900 in London ein Doppelleben. Er vergnügt sich gelegentlich unter falscher Identität als Ernest in der Stadt, um den Pflichten als Vormund seines Mündels Cecily auf seinem Landsitz zu entkommen. Sein Alibi: Er müsse in der Grossstadt seinem (erfundenen) Bruder Ernest auf die Finger schauen. Sein Freund Algernon hingegen flieht vor lästigen Familienverpflichtungen in London regelmässig aufs Land, angeblich zu seinem (erfundenen) Freund Bunbury. Soweit unproblematisch, würde Algernon nicht partout die junge Cecily kennenlernen wollen – so erscheint er ungefragt auf Jacks Landsitz, wo er sich gegenüber Cecily als Ernest ausgibt. Auch Gwendolen (Jacks Möchtegern-Verlobte) taucht auf, die sinnigerweise nur jemanden namens Ernest heiraten will. Verwirrung und Lacher sind garantiert.

Hinweis für Medienschaffende
Medienschaffende sind herzlich eingeladen, an der Hauptprobe am Mittwoch, 9. April 2025, ab ca. 17:30 Uhr teilzunehmen.

Weitere Informationen
Freitag, 11. April 2025, 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 12. April 2025, 20 Uhr
Sonntag, 13. April 2025, 17 Uhr

Alle Aufführungen finden im Theaterkeller der Kantonsschule Reussbühl statt. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Keine Reservation nötig.

Nach Inszenierungen von Shakespeares «Hamlet», Dürrenmatts «Die Physiker» und Horváths «Jugend ohne Gott» steht dieses Jahr Oscar Wildes «Being E(a)rnest. Ernst sein ist alles» auf dem Theaterprogramm der Kantonsschule Reussbühl. Unter der Regie von Anne-Christine Gnekow und Anja Wegmann, Theaterpädagoginnen und Leiterinnen des Freifachs Theater, präsentieren die zwölf Teilnehmenden des Freifachs ihre eigene Interpretation der klassischen Komödie.

Ein Spiel mit Sprache, Gesellschaftsnormen und Humor
Der Originaltitel des Stücks, das 1895 in London uraufgeführt wurde, «The Importance of Being Earnest», beruht auf einem Wortspiel: «Earnest» bedeutet «aufrichtig», ist aber gleichzeitig auch ein damals beliebter Männername. Das Stück gehört zu den erfolgreichsten Komödien von Oscar Wilde, in denen er geistreich und ironisierend die Herren und Damen der Oberschicht attackierte, ohne jedoch ihr parasitäres Leben grundsätzlich in Frage zu stellen.

Jack führt um 1900 in London ein Doppelleben. Er vergnügt sich gelegentlich unter falscher Identität als Ernest in der Stadt, um den Pflichten als Vormund seines Mündels Cecily auf seinem Landsitz zu entkommen. Sein Alibi: Er müsse in der Grossstadt seinem (erfundenen) Bruder Ernest auf die Finger schauen. Sein Freund Algernon hingegen flieht vor lästigen Familienverpflichtungen in London regelmässig aufs Land, angeblich zu seinem (erfundenen) Freund Bunbury. Soweit unproblematisch, würde Algernon nicht partout die junge Cecily kennenlernen wollen – so erscheint er ungefragt auf Jacks Landsitz, wo er sich gegenüber Cecily als Ernest ausgibt. Auch Gwendolen (Jacks Möchtegern-Verlobte) taucht auf, die sinnigerweise nur jemanden namens Ernest heiraten will. Verwirrung und Lacher sind garantiert.

Hinweis für Medienschaffende
Medienschaffende sind herzlich eingeladen, an der Hauptprobe am Mittwoch, 9. April 2025, ab ca. 17:30 Uhr teilzunehmen.

Weitere Informationen
Freitag, 11. April 2025, 20 Uhr (Premiere)
Samstag, 12. April 2025, 20 Uhr
Sonntag, 13. April 2025, 17 Uhr

Alle Aufführungen finden im Theaterkeller der Kantonsschule Reussbühl statt. Der Eintritt ist frei (Kollekte). Keine Reservation nötig.