Kanton Uri startet Arbeiten an der Gesundheitsstrategie 2027+

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Die Mitglieder der Begleitgruppe der kantonalen Gesundheitsstrategie Uri (v. l. n. r.): Simo-ne Abegg, Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention Uri; Esther Pfründer, Ge-schäftsführerin Spitex Uri; Nicole Planzer, Spitex Uri; Jan Kees Kram, Vertreter Artiset Uri; Esther Imholz, Vorsteherin Amt für Gesundheit Uri; Alexandra Planzer, Amt für Gesundheit Uri; Simone Imhof, Vertreterin Artiset Uri; Dr. med. Laura Danioth, Vertreterin Ärztegesell-schaft Uri; Fortunat von Planta, Spitaldirektor Kantonsspital Uri; Dr. med. Gwendolyn Graf, Kantonsärztin; Beat Planzer, Stv-Vorsteher Amt für Gesundheit Uri, Katja Manike und Elia-ne Kraft, beide Ecoplan Auf dem Bild fehlt: Dr. med. Urs Britschgi, Präsident Ärztegesellschaft Uri

Der Kanton Uri startet die Arbeiten an einer kantonalen Gesundheitsstrategie. Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 19. Januar 2026 nimmt die Begleitgruppe ihre Arbeit auf. Der Strategieprozess ist breit abgestützt und setzt auf die aktive Einbindung zentraler Akteurinnen und Akteure des Urner Gesundheitswesens. Ziel ist es, die medizinische Grundversorgung langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Start der Arbeiten
Mit dem Kick-off vom 19. Januar 2026 wurde der Strategieprozess offiziell lanciert. Landammann und Gesundheitsdirektor Christian Arnold begrüsste die Anwesenden und betonte die Bedeutung des Projekts. Die Erarbeitung der Gesundheitsstrategie basiert auf dem Regierungsprogramm 2024–2028+. Darin hat der Regierungsrat festgehalten, dass in einer Gesundheitsstrategie aufzuzeigen ist, wie sich das Urner Gesundheitswesen aktuell präsentiert, und in welche Richtung sich die kantonale Gesundheitspolitik in den kommenden zehn Jahren entwickeln soll.

Anlässlich der Kick-off-Veranstaltung wurden die Ziele und die zentralen Handlungsfelder der Gesundheitsstrategie definiert. Zudem wurden der Umfang der Ist-Analyse, die Rollen der beteiligten Akteure sowie die nächsten Projektschritte geklärt. Damit ist der Grundstein für einen strukturierten, transparenten und partizipativen Prozess gelegt.

Breite Einbindung zentraler Akteure
Die Projektleitung liegt beim Amt für Gesundheit und bei den Expertinnen von Ecoplan. Um eine breite Abstützung und die Einbindung relevanter Perspektiven sicherzustellen, wurde eine Begleitgruppe eingesetzt. In dieser sind Vertreterinnen und Vertreter von Artiset Uri, Spitex Uri, der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention Uri, der Ärztegesellschaft Uri und dem Kantonsspital Uri eingebunden. Die Begleitgruppe bringt ihre fachliche Expertise ein, unterstützt die Verankerung des Projekts und begleitet den Prozess beratend. Ergänzend dazu sind breit abgestützte Workshops mit weiteren Akteurinnen und Akteuren des Urner Gesundheitswesens vorgesehen.

Beantwortung parlamentarischer Aufträge
Im Rahmen der Gesundheitsstrategie werden zudem einzelne offene Fragen aus dem Postulat Frieda Steffen zur Gesamtschau der Gesundheitsversorgung im Kanton Uri bearbeitet. Der Landrat hat am 22. September 2021 beschlossen, diese Themen im Rahmen einer kantonalen Gesundheitsstrategie vertieft zu behandeln.