Altstadt Sursee : Wochenend-Fahrverbot und Flächen zum Verweilen

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Sursee, Altstadt Symbolbild

In den Sommermonaten gibt es in der Altstadt an den Wochenenden ein Fahrverbot. Dieses gilt
heuer von Samstag, 2. Mai 2026 bis Sonntag, 30. September 2026. Neu gibt es während des
Sommers in der Oberstadt zusätzliche Sitzgelegenheiten, mobile Bäume und Pflanzen sowie eine Veloparkierung. Um den Durchgangsverkehr zu reduzieren, bleibt das Raggentörli für
Autos und Motorräder gesperrt.
Das saisonale Wochenendfahrverbot gibt es in Sursee bereits seit über zehn Jahren. Es gilt von Mai bis September jeweils von Samstag ab 17.30 Uhr bis Montag um 6 Uhr. In dieser Zeit dürfen Autos, Motorräder und Mofas nicht in die Altstadt fahren. Ausgenommen sind Busse im Linienverkehr, Taxis sowie Fahrzeuge mit einer gültigen Spezialbewilligung (Fahrberechtigungen). Zusätzlich besteht
während des Wochenendfahrverbots ein generelles Parkverbot – und zwar in der Oberstadt, beim Rathausplatz und in der Unterstadt (ohne Judenplatz). Das bedeutet: Auch Personen mit einer Parkbewilligung «Altstadt» dürfen ihre Fahrzeuge jeweils von Samstag ab 17.30 Uhr bis Montag um 6 Uhr nicht auf diesen Parkplätzen abstellen. Bereits ausgestellte Fahrberechtigungen bleiben gültig und
müssen nicht erneuert werden.
Mehr Aufenthaltsqualität, weniger Durchgangsverkehr
Neben dem Wochenendfahrverbot setzt die Stadt Sursee diesen Sommer erstmals Massnahmen aus der Nutzungsstrategie Altstadt / Stadtachse um. Diese Strategie wurde im vergangenen Jahr
gemeinsam mit der Bevölkerung und verschiedenen Anspruchsgruppen erarbeitet. Sie zeigt auf, wie
die Altstadt und die Verbindung zum Bahnhof attraktiver werden können. Im Fokus stehen dabei
Themen wie Freiraum, Verkehr und Parkierung. Eine der Massnahmen ist, die Aufenthaltsqualität in
der Altstadt während der Sommermonate gezielt zu verbessern.
Von Mai bis September gibt es in der Oberstadt zusätzliche Sitzbänke, mobile Bäume und Pflanzen
sowie Abstellflächen für Velos. Dafür werden acht Parkplätze nördlich des Marienbrunnens
vorübergehend aufgehoben. Auf den umgenutzten Flächen entsteht Platz zum Verweilen. Zudem bleibt
das Raggentörli für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. So soll der Durchgangsverkehr in der
Altstadt reduziert werden.
Umfragen zeigen Bedarf, Messungen bestätigen Wirkung
Die saisonalen Massnahmen sollen die Altstadt für die Besuchenden, die Bewohnerinnen und
Bewohner wie auch für das lokale Gewerbe attraktiver machen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu
erhöhen und den öffentlichen Raum – vor allem tagsüber – stärker zu beleben. Bereits im Spätsommer
2025 testete die Stadt während sechs Wochen ähnliche Massnahmen. Elemente, die sich bewährt
haben und bei einer Mehrheit gut ankamen, werden nun diesen Sommer umgesetzt. Grundlage dafür
sind verschiedene Umfragen und Verkehrsmessungen aus dem vergangenen Jahr. Sie zeigen: Viele
Befragte wünschen sich mehr Grünflächen und Sitzgelegenheiten in der Altstadt. Gleichzeitig belegen
Messungen, dass die Sperrung des Raggentörlis den Durchgangsverkehr reduziert, ohne
nennenswerte Auswirkungen auf das umliegende Strassennetz.Mehr Informationen zur Nutzungsstrategie Altstadt / Stadtachse finden Sie unter: Stadtverwaltung
Sursee – Nutzungsstrategie Altstadt / Stadtachse