Mit dem Programm «Reise nach Paris» richten die Festival Strings Lucerne den Blick auf das frühe 20. Jahrhundert. Im Zentrum steht eine Zeit, in der Paris Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern anzog und entscheidende Impulse für das kulturelle Leben Europas ausgingen. Als Solist ist der Tessiner Pianist Francesco Piemontesi zu erleben, der nach seinem grandiosen Debüt 2024 nun zu den Festival Strings Lucerne zurückkehrt.
Als ausgewiesener Interpret des französischen Repertoires widmet sich Piemontesi Ravels Klavierkonzert in G-Dur, das virtuose Passagen mit jazzigen Einflüssen und mediterraner Leichtigkeit verbindet.
Ergänzende Orchesterwerke sind Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen, dessen Orchesterfassung in Paris entstanden ist, Ravels Ma Mère l’Oye und Gershwins An American in Paris in einer speziellen Fassung für Kammerensemble oder Kammerorchester.
Als grosses Kammerensemble mit knapp 40 Musikerinnen und Musikern und einer über Jahre gewachsenen Kontinuität in den Schlüsselpositionen entwickeln die Festival Strings Lucerne auch im sinfonischen Repertoire eine Form des konzertierenden Musizierens auf Augenhöhe. Präzision, Beweglichkeit und Spontaneität verbinden sich dabei mit einer engen musikalischen Vertrautheit. Im Jubiläumsjahr des 70-jährigen Orchesters unterstreicht zudem das Programm den Anspruch auf Entdeckung und Erneuerung: Sämtliche Werke des Abends sind Premieren für die Festival Strings Lucerne. Wie stark dieses Profil auch international wahrgenommen wird, zeigte zuletzt die Japan-Tournee im März mit Midori als Solistin.
Die Tickets für das Konzert können auf www.fsl.swiss im Webshop bestellt werden.
Kartenverkauf Festival Strings Lucerne: Telefon 041 420 62 37, E-Mail karten@fsl.swiss.
Programm Luzern, So. 26. Apr. 2026, 18:30 Uhr
Sergei Prokofjew (1891–1953)
Ouvertüre über hebräische Themen op. 34a
Maurice Ravel (1875–1937)
Klavierkonzert G-Dur
Maurice Ravel (1875–1937)
Ma Mère l‘Oye, Cinq Pièces Enfantines, Orchestersuite
George Gershwin (1898–1937)
An American in Paris, arr. für Kammerorchester von Iain Farrington

