5. ZKO-Festival mit Daniel Hope vom 4. bis 7. Juni 2026

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Zürcher Kammerorchester mit Daniel Hope, 2024 Foto Nikolaj Lund

Meisterwerke des Barocks, kammermusikalische Perlen der Romantik, moderne
Kompositionen und groovige Rhythmen: Sie alle erklingen vom 4. bis 7. Juni im ZKO-Haus
und zeugen von der unbändigen Spielfreude und der grossen musikalischen Bandbreite des
Zürcher Kammerorchesters (ZKO) und seines Music Directors Daniel Hope.
Bereits zum fünften Mal veranstaltet das Zürcher Kammerorchester sein ZKO-Festival. In
diesem Jahr trägt das Orchester seine Musik allerdings nicht in die Quartiere der Stadt hinaus.

Vielmehr lädt es dazu ein, die eigene Spielstätte im Zürcher Seefeld zu entdecken. Das ZKO-
Haus ist der Ort, an dem das Ensemble seit gut 20 Jahren probt und arbeitet. Neben der

Kammermusik haben hier auch die beliebten Familienkonzerte des Ensembles ihren festen Platz.
Die fünfte Ausgabe des ZKO-Festivals startet mit einem Programm, das die Wurzeln des
Orchesters repräsentiert. Gemeinsam mit Music Director Daniel Hope erklingen Vivaldis «Vier
Jahreszeiten» – ein Werk, dessen Klänge seit Generationen begeistern und das wohl «für die
Ewigkeit» geschaffen wurde. Neben den grossen Klassikern schlägt das ZKO-Herz auch für
musikalische «Pioniere» wie Florence Price, Duke Ellington und Adolphus Hailstork. Sie haben
ebenso ihren Weg ins Festivalprogramm gefunden wie die Schwestern Nadia und Lili Boulanger.
Letztere brillierten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einer von Männern dominierten Musikwelt
mit ihrem ausserordentlichen Talent und schrieben so Geschichte.
Ein einziges Mal verlässt das ZKO sein Stammhaus für einen Gastauftritt im Zürcher Konzertsaal
Moods. Hier erwartet das Publikum ein Programm mit Werken von Bernstein, Gershwin und
Weill, das Klassik und Jazz zu einem funkensprühenden Klangerlebnis verbindet.

Festival-Übersicht:
Do, 4. Juni, 19.30 Uhr, ZKO-Haus: Für die Ewigkeit
Daniel Hope (Music Director / Violine) und das ZKO präsentieren Vivaldis «Vier Jahreszeiten»
Die «Vier Jahreszeiten» zählen zum Kernrepertoire eines jeden Kammerorchesters. So auch
des ZKO, welches Vivaldis berühmten Werk mit Elgars «Serenade» ein Markenzeichen des
eigenen Repertoires und mit Virgil Thomsons «Cantabile“ einen unaufgeregten Gegenpol
voransetzt.
Fr, 5. Juni, 19.30 Uhr, ZKO-Haus: Pioniere
Mit Raphael Nussbaumer (Violine) an der Seite von Daniel Hope (Music Director / Violine)
Als «schwarzen Mozart» hat man Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges. vereinzelt bezeichnet. Er
legte den Grundstein für die Erfolge weiterer Schwarzer Komponist:innen – auch wenn diese vor allem in
Amerika auf der Bildfläche erschienen.
Sa, 6. Juni, 11/14 Uhr, ZKO-Haus: Rosanui
Familienkonzert mit Conte en Ombres (Konzept, Schattenspiel und Erzählung), Isabell
Weymann (Flöte), Silviya Savova-Hartkamp (Violine), Donat Nussbaumer (Violine), Frauke
Tometten Molino (Viola) und Nicola Mosca (Violoncello)

Eine zarte und spielerische Sinneserfahrung für die ganze Familie, nach dem Buch von Emma
Robert und Romain Lubière mit Musik von Johann Sebastian Bach und den subtilen
Illuminationen von Marion Bornachot und ihrem Ensemble Conte en Ombres.
Sa, 6 Juni, 19.30 Uhr, Moods, Zürich: In the Mood vor Jazz
mit Daniel Hope, Johannes von Ballestrem, Joscho Stephan, Dimitri Monstein und dem
Zürcher Kammerorchester

Erstmals verschlägt es das Zürcher Kammerorchester ins Moods, wo das Publikum ein groovig-
swingendes Programm mit Werken von Bernstein, Weill und Gershwin erwartet.

So, 7. Juni, 11.00 Uhr, ZKO-Haus: French Connection
Mit Inès Morin, Daria Zappa Matesic, Manuel Nägeli und Guillermo Ortega Santos
Ihre Geburt liegt nur wenige Jahrzehnte auseinander, und dennoch repräsentieren ihre Werke
drei sehr unterschiedliche Epochen: Gabriel Fauré – Spätromantik, Maurice Ravel –
Impressionismus und Germaine Tailleferre – Neoklassizismus. Verbunden durch die «French
Connection» erklingen alle drei bei der Sonntagsmatinee im ZKO-Haus.
So, 7. Juni, 14.30 Uhr, ZKO-Haus: Geschwisterliebe
Mit Daniel Hope (Violine), Tanja Kuhn (Sopran), Anna Tyka Nyffenegger (Violoncello) und
Marie Sophie Hauzel (Klavier)
Lili und Nadia Boulanger waren ein aufs Innigste miteinander verbundenes Geschwisterpaar. Der frühe Tod von Lili im Alter von 24 Jahren verhinderte die weitere Entwicklung einer
herausragenden Komponistin, die im Jahr 1913 als erste Frau den damals wichtigsten
Kompositionspreis «Prix de Rome» erhalten hat.
Detaillierte Infos auf www.zko.ch/zko-festival
ZKO-Festival-Rabatt: 20 % beim Besuch von 3 und mehr Konzerten
Tickets
• ZKO Beratung & Verkauf (Mo – Fr, 11 – 16 Uhr)
Seefeldstrasse 305, 8008 Zürich, Tel. 044 552 59 00, tickets@zko.ch, www.zko.ch
• Billettkasse Tonhalle am See, Claridenstrasse 7, 8002 Zürich

Dieser Beitrag wurde am von unter kultur allgemein, musik/theater/ausstellungen, schweizweit veröffentlicht.

Über Leonard Wüst

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