Wie sichert Sursee die Trinkwasserversorgung von morgen?

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Die Mitte Sursee

Die Mitte Sursee stellt dem Stadtrat Fragen zu Trinkwasserqualität,
Versorgungssicherheit und zur strategischen Verantwortung der Stadt
Die Mitte Sursee hat dem Stadtrat im Hinblick auf die Gemeindeversammlung vom 12. Oktober
2026 einen Fragenkatalog zur Trinkwasserversorgung eingereicht. Anlass sind verschiedene
Medienberichte zur Trinkwasserqualität sowie die aktuelle Situation mit tiefen
Grundwasserständen und aussergewöhnlich hohen Wasserbezügen in der Region.
Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser ist eine
zentrale öffentliche Aufgabe. Gleichzeitig steigen die Herausforderungen: Längere
Trockenperioden, hohe Wasserbezüge, sinkende Grundwasserstände und die Anforderungen
an die Wasserqualität verlangen nach einer vorausschauenden Planung.
Mehrere Entwicklungen geben Anlass für Fragen
In den vergangenen Monaten wurde die Wasserversorgung der Region mehrfach öffentlich
thematisiert. Neben aktuellen Berichten über Trockenheit, rekordhohe Wasserverbräuche und
tiefe Grundwasserstände wurde auch über Chlorothalonil-Rückstände und die Information der
Bevölkerung über die Trinkwasserqualität berichtet. Dabei wurde auch die Aquaregio AG
genannt.
Fragen_TrinkwasserqualitätFür Die Mitte Sursee ist dies Anlass, verschiedene Entwicklungen zusammenzuführen und den
Blick nach vorne zu richten: Wie werden Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit
langfristig gewährleistet, wie wird die Bevölkerung informiert und welche strategische
Verantwortung nimmt die Stadt Sursee dabei wahr?
Qualität und Versorgungssicherheit gehören zusammen
Besonders interessieren Die Mitte Sursee die Auswirkungen der aktuell tiefen
Grundwasserstände. Sie fragt den Stadtrat unter anderem, welche Erkenntnisse dazu vorliegen
und welche zusätzlichen Überwachungs-, Vorsorge- oder Investitionsmassnahmen eingeleitet
wurden oder geplant sind.
Auch die zunehmende regionale Vernetzung der Wasserversorgung ist Bestandteil der Fragen.
Die Mitte möchte wissen, nach welchen Kriterien Wasserlieferungen an andere
Versorgungsgebiete erfolgen und wie dabei die Versorgungssicherheit und Trinkwasserqualität
im Gebiet der Aquaregio AG gewährleistet bleiben.
Welche Verantwortung nimmt die Stadt wahr?
Die operative Verantwortung für die Trinkwasserversorgung liegt bei der Aquaregio AG.
Gleichzeitig vertritt die Stadt Sursee ihre Interessen als Aktionärin. Der zuständige Stadtrat Urs
Koch ist Mitglied des Verwaltungsausschusses der Aquaregio AG. Die Mitte Sursee fragt

deshalb auch nach der Eigentümer- und Aufsichtsfunktion der Stadt sowie nach allfälligen
strategischen Vorgaben gegenüber der Aquaregio AG.
«Wir müssen heute über die Wasserversorgung von morgen sprechen»
«Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die aktuellen Entwicklungen zeigen,
dass wir uns heute damit auseinandersetzen müssen, wie unsere Wasserversorgung
morgen aussieht. Uns interessieren dabei nicht nur genügend Wasserreserven, sondern
genauso die Qualität des Wassers, eine transparente Information der Bevölkerung und
eine langfristige Strategie.» Carlo Piani, Geschäftsleitungsmitglied Die Mitte Sursee:
Die Mitte Sursee hat die Fragen dem Stadtrat im Hinblick auf die nächst mögliche
Gemeindeversammlung vorgängig zugestellt. Damit soll dem Stadtrat genügend Zeit gegeben
werden, die verschiedenen Aspekte zu prüfen und die Fragen fundiert zu beantworten.
Für Die Mitte ist die Diskussion damit nicht auf einzelne Messwerte oder aktuelle
Trockenperioden beschränkt. Im Zentrum steht die Frage, wie Sursee gemeinsam mit der
Aquaregio AG eine sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung langfristig
gewährleistet.

Die Mitte Sursee
Geschäftsleitung