SOORSidee: Bevölkerung realisiert sechs Projekte

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SoorsIdee Radio Soorsi

Mit der SOORSidee unterstützt die Stadt Sursee Projekte aus der Bevölkerung. Initiantinnen und
Initianten setzen sechs Projekte um, die das gesellschaftliche Zusammenleben, ein Quartier
oder das Wohnumfeld stärken. Die Stadt unterstützt die Vorhaben im Rahmen der SOORSidee
mit insgesamt rund 20’000 Franken.
Mit der SOORSidee will die Stadt kleinere Projekte ermöglichen, die einen Mehrwert für ein Quartier,
das Wohnumfeld und das gesellschaftliche Zusammenleben in Sursee schaffen. Die Stadt stellt dafür
20’000 Franken bereit. Bis Mitte Juni 2026 konnte die Bevölkerung konkrete Projekte über die
Mitwirkungsplattform www.sursee-forum.ch einreichen. Zehn Vorhaben sind eingegangen. Die Stadt
hat die Eingaben anhand der Kriterien geprüft und ihre Machbarkeit bewertet. Folgende sechs Projekte
werden mit dem partizipativen Budget unterstützt und von den Initiantinnen und Initianten umgesetzt:
− Empowerment of Female Voices: Im Zentrum steht ein öffentlicher Crowd-Singing-Event, der
über mehrere Wochen vorbereitet wird. Er findet am 19. September 2026 mit Live-Band im
Fruchthof statt. Durch das gemeinsame Singen werden Selbstvertrauen, Gemeinschaftsgefühl und
persönliche Stärken von Mädchen und jungen Frauen gefördert. Die Stadt unterstützt das Projekt
mit 3’400 Franken. Umgesetzt wird es vom Verein Frauenchor Vidas.
− Holzwippe im Spielplatz Unterer Graben: Der Spielplatz Unterer Graben neben dem Ehret-Park
wird mit einer Holzwippe ergänzt. Der öffentliche Spielplatz ist für alle da. Ein Ort der Begegnung
für Kinder und Begleitpersonen ermöglicht – oft ganz unkompliziert, ohne viel Planung. Mit der
Holzwippe wird er um eine Attraktion reicher. Die Stadt unterstützt das Projekt mit 3’974 Franken.
Umgesetzt wird es von einer Privatperson.
− Kinderkonzerte: Organisiert wird eine Kinderkonzert- und Theaterreihe für Familien mit jungen
Kindern. Zwischen September 2026 und März 2027 finden an vier Sonntagen niederschwellige
Kulturveranstaltungen im Fruchthof statt. Mit familienfreundlichen Ticketpreisen werden die
kulturelle Teilhabe, Begegnung und Gemeinschaft gefördert. Die Stadt unterstützt das Projekt mit
3’500 Franken. Umgesetzt wird es vom Verein Elternpunkt.
− Minidate: Die kostenlose Plattform www.minidate.ch wird speziell für Familien in Sursee
entwickelt. Eltern können Aktivitäten für ihre Kinder posten, andere Familien einladen und sich
nach Quartier, Alter und gemeinsamen Interessen vernetzen. Das Ziel ist, dass Kinder in Sursee es
«Gspänli» nach eigenen Präferenzen oder Interessen finden. Die Stadt unterstützt das Projekt mit
3’500 Franken. Umgesetzt wird es von einer Privatperson.
− Quartierfest Kyburgpark: Im Kyburgpark soll im Frühling 2027 ein offenes Quartierfest für
Familien, Anwohnende und weitere Interessierte aus Sursee stattfinden. Es bringt Menschen aus
dem Quartier und aus ganz Sursee zusammen. Begegnungen und die Verbundenheit mit dem
Kyburgpark als öffentlichem Treffpunkt werden gestärkt. Die Stadt unterstützt das Projekt mit 2’100
Franken. Umgesetzt wird es vom Quartierverein Eisenbahn-Vorstadt.

Stadt Sursee, Stadtkanzlei, Centralstrasse 9, 6210 Sursee
www.sursee.ch 2 / 2
− Radio Soorsi: Radio Soorsi schafft eine zusätzliche Plattform für regionale Musikerinnen und
Musiker. Mit Interviews und Porträts werden Kulturschaffende aus der Region sichtbar gemacht
und die lokale Kulturszene gestärkt. Das Publikum kann die persönlichen Gedanken der
Kulturschaffenden auf radiosoorsi.ch hören. Die Stadt unterstützt das Projekt mit 3’500 Franken.
Umgesetzt wird es von einer Privatperson.

Das steckt hinter der SOORSidee
Die SOORSidee ist das partizipative Budget der Stadt Sursee. Damit werden kleinere Projekte
ermöglicht, die das gesellschaftliche Zusammenleben stärken – nach dem Grundsatz von der
Bevölkerung für die Bevölkerung. Ziel ist es, das gesellschaftliche Engagement zu fördern und auf
einfache Art und Weise Projekte von Surseerinnen und Surseern zu ermöglichen. Insgesamt stehen
20’000 Franken zur Verfügung. Das partizipative Budget wird nach 2024 das zweite Mal gesprochen.