Kanton Luzern weitet die vorsorglichen Bodenuntersuchungen auf weitere Spielplätze aus

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Staatskanzlei Luzern

Der Kanton Luzern untersuchte im vergangenen Dezember im Rahmen eines Pilotprojekts 21 Kinderspielplätze in der Stadt Luzern (siehe Medienmitteilung vom 03.12.2025 sowie Kurzmitteilung vom 25.03.2026). Nun weitet der Kanton die vorsorglichen Untersuchungen auf die Luzerner Gemeinden aus und untersucht 20 weitere Spielplätze, bei denen Hinweise auf chemische Belastungen vorhanden sind. Es handelt sich dabei um Spielplätze in den Gemeinden Kriens, Horw, Emmen, Triengen, Neuenkirch, Hasle, Büron und Hochdorf. Die Standorte wurden auf der Grundlage von Verdachtsflächen ausgewählt, die anhand von Daten und Erfahrungswerten aus dem Projekt «KABO Zentralschweiz» (kantonale Bodenüberwachung) identifiziert wurden.

Die Untersuchungen erfolgen vorsorglich. Mit dieser zweiten Etappe konzentriert sich der Kanton auf jene Standorte, bei denen im gesamten Kantonsgebiet gemäss Kantonaler Bodenbeobachtung das höchste Belastungspotenzial erwartet wird. Welche weiteren Schritte nötig sind, entscheidet der Kanton, wenn die Resultate vorliegen. Mit den Untersuchungen will der Kanton Luzern das Gefährdungspotenzial auf sensiblen Flächen wie Spielplätzen reduzieren, mögliche Belastungen frühzeitig erkennen und geeignete Massnahmen ergreifen. Die Resultate werden voraussichtlich im 4. Quartal 2026 vorliegen.


Anhang
– Weitere Informationen: Kantonale Bodenüberwachung – Umwelt Zentralschweiz
Bodenschutz – Kanton Luzern