Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) des Luzerner Kantonsrates stimmt der Änderung der Kantonsstrasse K 13 in Neuenkirch für 7,14 Mio. Franken sowie der Änderung der K 18 in der Gemeinde Zell für 4,11 Mio. Franken zu. Beide Projekte umfassen neben der Sanierung der Kantonsstrasse die Erstellung von Radverkehrsanlagen.
Neuenkirch: Änderung K 13
Die Kommission stimmt dem Sonderkredit für die Änderung der Kantonsstrasse K 13, Abschnitt Meiengrüen – Lippenrüti, Erstellen Radverkehrsanlage in Kombination mit Strassensanierung, in der Gemeinde Neuenkirch (B 98) grossmehrheitlich zu. Die VBK begrüsst die Sanierung und Verbesserung des Kantonsstrassenabschnittes. Positiv bewertet werden die behindertengerechte Ausgestaltung, die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs und der Einbau eines lärmarmen Deckbelag. Mit dem Projekt wird die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Eine Minderheit verlangte die Rückweisung, weil trotz künftiger Velovorzugsroute keine durchgehende Radverkehrsanlage realisiert wird. Die Mehrheit beurteilt es dagegen als wichtig, mit dem Projekt vorwärtszumachen. Das ist auch im Sinn der Gemeinde Neuenkirch.
Zell: Änderung K 18
Dem Sonderkredit für die Änderung der Kantonsstrasse K 18, Einmündung Feld bis Abzweigung Gass, Erstellen Radverkehrsanlage in Kombination mit Strassensanierung, in der Gemeinde Zell (B 100) stimmt die VBK einstimmig zu. Sie verlangt aber, dass der bestehende Fussgängerstreifen erhalten bleibt. Die Kommission stellt fest, dass die Erstellung einer Radverkehrsanlage in diesem Abschnitt überfällig ist. Der Ausbau ist besonders wichtig, weil es sich teilweise um Schulwege handelt. Das Projekt ist verhältnismässig. Ausdrücklich begrüsst wird die separate Brücke und der lärmarme Belag. Wichtig ist der VBK zudem, dass das Anschlussprojekt so rasch als möglich ebenfalls realisiert wird.
Die VBK hat die Geschäfte unter dem Vorsitz von Laura Spring (Grüne, Luzern) vorberaten. Sie werden an der September-Session behandelt.
