Bei der Mobilitätsplanung kannte der Kanton Luzern bisher unterschiedliche Berichte, Konzepte und Planungen. Das Programm Gesamtmobilität koordiniert neu alle Mobilitätsmassnahmen in einem einzigen Instrument. Der Kantonsrat stimmte dem Programm Gesamtmobilität (B 103) deutlich zu. Das erste Massnahmenprogramm umfasst die Jahre 2027–2030 und beinhaltet Infrastruktur- und Angebotsmassnahmen sowie strategische Planungsarbeiten. Der Kantonsrat überwies zahlreiche Anträge. Er verlangte unter anderem, dass im nächsten Programm regionale Mobilitätskonzepte noch besser abgebildet werden. Zudem bestimmte das Parlament, dass der Regierungsrat den Ausbau des Nachtnetzes auf der Landschaft prüfen muss.
Entlastung für Klassenlehrpersonen an Berufsfachschulen
Die Klassenlehrpersonen an Berufsfachschulen werden leicht entlastet. Der Kantonsrat hat einen Vorstoss (P 627) erheblich erklärt, welcher die Klassenlehrpersonen für Lernende im ersten Lehrjahr im Umfang von einer halben Lektion pro Woche und Klasse entlasten will. Zwei weitere Vorstösse (P 376, P 642), welche die Entlastung für Klassenehrpersonen für sämtliche Lehrjahre und auch auf Sekundarstufe II verlangten, wurden teilweise erheblich erklärt.
Weiter verlangt der Kantonsrat vom Regierungsrat, dass er die Einführung der Schulsozialarbeit an Berufsschulen und auf der Sekundarstufe II prüft. Der Vorstoss (P 417) der Kommission Erziehung, Bildung und Kultur EBKK wurde erheblich erklärt.
Während der September-Session hat der Luzerner Kantonsrat 48 Geschäfte behandelt. Die Aufzeichnungen vergangener Sessionstage sind im Archiv auf der Webseite zu finden.
Anhang
Kurzprotokoll
Liste der neu eröffneten Vorstösse
Video Volksinitiativen für weniger Wahllisten (Sessionstag 8. September)


