Luzerner Polizei: Vorsicht vor falschen QR-Codes an Parkuhren

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Luzerner Polizei

Luzern und Emmen
In der Stadt Luzern und in Emmen sind in den letzten Wochen gefälschte QR-Codes entdeckt worden, vor allem an Parkuhren. Die Luzerner Polizei geht davon aus, dass weitere folgen werden.
Mit den gefälschten Codes werden Kundinnen und Kunden auf eine Zahlungsseite weitergeleitet, auf der Zahlungsinformationen abgegriffen werden («Quishing», eine Form von Phishing).

Seit dem 12. Oktober 2026 wurden im Kanton Luzern mehrere Fälle festgestellt. Betroffen sind mehrere Parkuhren in der Stadt Luzern im Gebiet der Vonmattstrasse, Dufourstrasse, Bruchstrasse, Säälistrasse, Pilatusstrasse, Kasimir-Pfyffer-Strasse, am Alpenquai in Luzern sowie bei den Parkuhren der Badi Mooshüsli in Emmen.
Das Phänomen ist nicht neu. Bereits 2024 wurden schweizweit gefälschte QR-Codes an öffentlichen Parkuhren festgestellt.

Die Luzerner Polizei warnt vor den Betrügern und empfiehlt die Echtheit eines QR-Codes zu überprüfen.

So schützen Sie sich
•Bei den gefälschten Klebern wird explizit dazu aufgefordert, den QR-Code mit der Kamera zu scannen. Nutzen Sie für das Scannen des Bezahlcodes aber immer direkt die Twint- oder jeweilige Park-App. Bei einem gefälschten Code erscheint in der App eine Fehlermeldung.
•Die gefälschten Aufkleber weisen meist qualitative Mängel auf, beispielsweise Rechtschreibfehler oder minderwertige Druckqualität.
•Die gefälschten Kleber werden über die originalen Kleber geklebt und lassen sich in der Regel leicht ablösen oder der Kleber darunter ist sichtbar.
•Geben Sie auf Ihnen unbekannten Internetseiten niemals Bankdaten von sich preis.

Was muss ich machen, wenn ich Opfer wurde oder unsicher bin?
•Haben Sie bereits eine Überweisung getätigt, lassen Sie Ihre Kreditkarte und allenfalls Ihr Bankkonto sperren.
•Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
•Melden Sie sich auf einem Polizeiposten in Ihrer Nähe und stellen Sie eine Anzeige.

Mutmasslicher Drogendealer nach Fenstersprung festgenommen
Pfeffikon
In Pfeffikon hat die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Drogendealer festgenommen. Der 35-jährige Albaner sprang auf der Flucht vor der Polizei aus einem Fenster und verletzte sich dabei. Es konnte eine grössere Menge an Betäubungsmittel, Bargeld sowie eine Faustfeuerwaffe sichergestellt werden.Aufgrund von Hinweisen überwachte die Luzerner Polizei am Mittwoch (21. Oktober 2026) ein Objekt in Pfeffikon.
Als die Polizei das Zimmer des späteren Festgenommenen kontrollieren wollte, sprang dieser aus rund dreieinhalb Metern Höhe aus dem Fenster, um zu fliehen. Er verletzte sich beim Aufprall, flüchtete trotzdem weiter und wurde kurz darauf festgenommen. Nach der Betreuung durch den Rettungsdienst wurde der Mann mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen Albaner. Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung wurden mehrere hundert Gramm mutmassliche Betäubungsmittel (Heroin und Kokain), mehrere tausend Franken Bargeld, ein gefälschter Ausweis sowie eine Faustfeuerwaffe sichergestellt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern, Abteilung 4 Spezialdelikte.