Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar und Thailand ist die Lage unüberschaubar, lässt aber Schlimmstes erahnen. Caritas Schweiz spricht 50’000 Franken für die Nothilfe. Derzeit klärt sie mit den Partnern des internationalen Caritas-Netzwerks vor Ort ab, was am dringendsten benötigt wird.
Besonders betroffen sind die Regionen Sagaing und Mandalay – Gebiete, die bereits massiv unter bewaffneten Konflikten, Vertreibung und Naturkatastrophen leiden. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt und Infrastruktur wurde zerstört. Das genaue Ausmass ist wenige Stunden nach dem Beben noch nicht zu beziffern.
«Die Katastrophe trifft auf eine schwer gebeutelte Region, die Menschen waren schon vor dem Beben von anhalten Krisen und Konflikten geschwächt. „Durch das verheerende Beben wird die Not nun noch verstärkt“, sagt Peter Lack, Direktor der Caritas Schweiz.
Vor Ort koordinieren die lokale Caritas und das internationale Caritas-Netzwerk die ersten Hilfsmassnahmen. Besonders dringend benötigt werden Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte.
Caritas Schweiz ruft zu Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Myanmar auf.