Kommission stimmt Sonderkredit für Erweiterung und Umnutzung der Kantonsschule Reussbühl und der Genehmigung der Abrechnungsbotschaften zu

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Luzerner Kantonsrat Symbolbild

Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) des Luzerner Kantonsrates stimmt der Erweiterung und Umnutzung der Kantonsschule Reussbühl für 86,5 Mio. Franken grossmehrheitlich zu und genehmigt die Abrechnungen für die Miete und den Ausbau von Räumen in der Viscosistadt für die Fachklasse Grafik sowie über den Kauf der Villa Senar und die Einrichtung eines Kulturzentrums in Hertenstein. Beide Projekten schlossen leicht unterhalb des bewilligten Kreditrahmens.

Die Kommission stimmt dem Entwurf eines Dekrets über den Entwurf eines Sonderkredit für die Erweiterung und Umnutzung der Kantonsschule Reussbühl (B 80) grossmehrheitlich zu. Die VBK beurteilt die Erweiterung als notwendig und sinnvoll. Das Projekt ist ein Beitrag für die ganze kantonale Bildungsstruktur. Es wird nötiger Schulraum geschaffen und die Lärmsituation verbessert. Das Projekt erlaubt eine bessere Organisation des Schulbetrieb, was sich auf die Qualität positiv auswirkt. Kritisch beurteilt wurden die Kostenentwicklung und die Verkehrssituation. Gegenüber dem ursprünglichen Projekt erhöhen sich die Kosten deutlich. Die Mehrheit der VBK kann die Kostensteigerungen aufgrund der vorgesehenen Standards nachvollziehen und verweist auf die Diskussionen im Rahmen des Planungskredits (B 16). Eine Minderheit erachtet das Projekt als überrissen und verweist auf das Projekt der Kantonsschule Sursee, wo die Kostensteigerung deutlich tiefer ausgefallen ist. Die VBK erwartet, dass die Verkehrssituation noch einmal überprüft wird. Neben der Kantonsschule gibt es auch einen Kindergarten in der Nähe. Der Sicherheit des Fuss- und Veloverkehrs ist deshalb grosse Beachtung zu schenken.

Die VBK stimmt dem Entwurf eines Kantonsratsbeschlusses zur Abrechnung über den Sonderkredit für die Miete und den Ausbau von Räumen in der Viscosistadt für die Fachklasse Grafik (B 79) einstimmig zu. Die Abrechnung zeigt, dass sorgfältig gearbeitet wurde. Es wird positiv bewertet, dass der Kreditrahmen um rund 100’000 Franken unterschritten wurde. Die Fachklasse verfügt nun über zeitgemässe Räume. Die Vorgaben wurden eingehalten und der Umzug war erfolgreich.

Schliesslich stimmt die Kommission dem Entwurf eines Kantonsratsbeschlusses zur Abrechnung über den Kauf der Villa Senar (Nachlass Alexandre Rachmaninoff) und die Einrichtung eines Kulturzentrums in Hertenstein (B 77) einstimmig zu. Bei der Kreditgenehmigung gab es in Bezug auf die Höhe kritische Stimmen. Die Zustimmung erfolgte damals im Hinblick darauf, dass das Objekt für die Zukunft erhalten bleibt. Der Erwerb erfolgte zu guten Konditionen. Als erfreulich beurteilt die VBK den Umstand, dass die jährlichen Unterhaltskosten tiefer ausfallen. Die Forderung nach öffentlicher Zugänglichkeit wurde umgesetzt. Die Schönheit und Exklusivität überzeugen und können nun von der ganzen Bevölkerung genossen werden. Es ist ein attraktiver Erholungs- und Kulturstandort entstanden. Insgesamt wurde der Kreditrahmen um knapp 400’000 unterschritten werden.

Die VBK hat die Geschäfte unter dem Vorsitz von Laura Spring (Grüne, Luzern) vorberaten. Sie werden an der Mai-Session behandelt.