Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri blickt zurück auf das erste Halbjahr 2026. Mit dem Gesetzgebungsprogramm im Nachgang zur Revision des Bildungsgesetzes erreicht die BKD Etappe um Etappe. Auch die anderen grossen Vorhaben sind auf Kurs.
Nebst dem ordentlichen Tagesgeschäft hat die BKD auch im vergangenen Halbjahr mit grossem Engagement an ihren Schlüsselvorhaben und -projekten in Bildung, Kultur und Sport gearbeitet. Zu den bedeutendsten Vorhaben, die sich die Direktion im Einklang mit der vom Regierungsrat angestrebten Gesamtentwicklung des Kantons vorgenommen hat, zählen:
- Die revidierte Stipendienverordnung ist vom Landrat beschlossen,
und das revidierte Stipendienreglement ist vom Regierungsrat beschlossen. - Die rechtlichen Grundlagen (Verordnung, Reglemente, Richtlinien) und das Konzept zur
Sonderpädagogik sind von den zuständigen Behörden (Landrat, Regierungsrat, Erziehungsrat) beschlossen. - Das Reglement zur Kulturförderung des Kantons ist vom Regierungsrat beschlossen.
- Die Änderung des Sportreglements aufgrund des Postulats Walter Tresch
ist vom Regierungsrat beschlossen.
Vorhaben nehmen konkrete Formen an
«Wie unsere Zwischenbilanz zur Halbzeit des Jahres zeigt, sind wir mit den Gesetzgebungsvorhaben gut im Zeitplan», sagt Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri. Das erste grosse Ziel, die Revision der Stipendienverordnung, nimmt denn auch konkrete Formen an: Im Nachgang zur Vernehmlassung im Frühjahr hat der Regierungsrat den Bericht und Antrag an den Landrat verabschieden können. Der Landrat wird die Vorlage somit plangemäss in der Session vom 30. September 2026 behandeln. Hernach kann der Regierungsrat das revidierte Stipendienreglement beschliessen. Parallel dazu ist die BKD daran, die Online-Eingabemöglichkeit für Stipendiengesuche einzuführen.
Mit dem zweiten grossen Ziel ist die BKD im Zeitplan, indem die Arbeit zur Revision der rechtlichen Grundlagen in der Sonderpädagogik angelaufen ist. Das betreffende Vorhaben ist Teil der Anschlussgesetzgebung zum revidierten Bildungsgesetz. Im Rahmen dieser Anschlussgesetzgebung hat die BKD in der ersten Hälfte 2026 ebenfalls einen grossen Effort geleistet: Zum einen konnte die revidierte Volksschulverordnung unter Dach und Fach gebracht werden (Beschluss des Landrats in der Session von Mai 2026); zum andern konnte der Erziehungsrat das Reglement über den Schulmedizinischen Dienst und die Richtlinien zu den Förderungsmassnahmen beschliessen. Bereits zur Vernehmlassung gegeben wurde zudem das Reglement über die Schulleitung.
Was schliesslich das dritte und vierte Ziel angeht, die Änderung des Sportreglements und die Erarbeitung eines Reglements zur Kulturförderung: Hier sind die vorbereitenden Arbeiten in Gang.
Weitere wichtige Akzente gesetzt
Nebst dem Vorantreiben ihrer Schlüsselprojekte setzt die BKD im Rahmen ihrer ordentlichen Arbeit und Zuständigkeit weitere Akzente, um Bildung, Kultur und Sport in Uri zu fördern. Dazu zählen die Entwicklung eines neuen Systems zur Qualitätssicherung der Urner Volksschule, die Klärung der zukünftigen Nutzung des Zeughauses in Altdorf oder die Erarbeitung eines kantonalen Sportanlagenkonzepts. Zudem digitalisiert und publiziert das Staatsarchiv Uri weitere Dokumente, insbesondere die Ratsprotokolle (Wochenrat, Regierungsrat) in der Zeit von 1803 bis 1945. Damit erhalten Historikerinnen und Historiker sowie historische Interessierte Personen einen einfachen Zugang auf für die Geschichte des Kantons Uri besonders wichtige Akten.
Alle wichtigen Jahresziele der BKD samt aktuellem Zwischenstand sind verfügbar auf der Website des Kantons: www.ur.ch, Suchbegriff «Jahresziele BKD».


