Mitteilugen der Luzerner Staatskanzlei

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Staatskanzlei Luzern

Volksschule: Übertrittsentscheide 2026 sind gefällt
4’165 Schülerinnen und Schüler der 6. Primarklassen wechseln nach den Sommerferien in die Sekundarstufe I. Knapp 80 Prozent von ihnen treten in die Sekundarschule ein, 20.5 Prozent besuchen künftig ein Langzeitgymnasium.

Für 2’125 Knaben (51 Prozent) und 2’040 Mädchen (49 Prozent) der 6. Primarklassen geht in diesen Tagen die Primarschulzeit zu Ende. 3’297 von ihnen besuchen nach den Sommerferien die Sekundarschule, 855 wechseln in ein Langzeitgymnasium und neun Lernende in eine separative Sonderschulung. Vier Lernende werden die 6. Primarklasse repetieren.

Mehr Übertritte in die Langzeitgymnasien
Der Anteil der Übertritte in die Langzeitgymnasien liegt mit 20.5 Prozent um 0.9 Prozentpunkte über demjenigen vom Vorjahr 2024/25 (19.6 Prozent). Erstmals seit dem Schuljahr 2018/19 liegt dieser Anteil damit wieder über 20 Prozent. Um die Ausgewogenheit der verschiedenen Bildungswege zu gewährleisten, strebt der Kanton Luzern gemäss Planungsbericht an, dass rund 20 Prozent der Lernenden – entweder nach der 6. Primarklasse oder nach der 2. bzw. 3. Sekundarklasse, ein Gymnasium besuchen. «Wir beobachten diese Entwicklung. Auch analysieren wir regionale Unterschiede und vergleichen sie mit der Bevölkerungszusammensetzung», sagt Martina Krieg, Leiterin der Dienststelle Volksschulbildung.

Niveauzuteilungen in der Sekundarschule
In der Sekundarschule werden die meisten Lernenden das Niveau A oder B der Niveaufächer besuchen: Deutsch: 58 Prozent, Französisch: 52 Prozent, Englisch: 59 Prozent, Mathematik: 53 Prozent, Räume, Zeiten, Gesellschaften: 58 Prozent und Natur & Technik: 58 Prozent. Am kleinsten ist der Anteil der Lernenden, welche das Niveau C der genannten Fächer besuchen werden. Eine Ausnahme bildet das Niveaufach Französisch. Hier ist der Anteil an Lernenden im Niveau C (22 Prozent) leicht höher als jener im Niveau B (21 Prozent). Die detaillierten Zahlen sind im Anhang aufgeführt.

Eltern sind mit Zuweisungen einverstanden
Fast immer sind sich Eltern, Lernende und Lehrperson einig über die Zuweisung. Die Zahl der Uneinigkeiten bleibt konstant niedrig. So mussten die Schulleitenden der Sekundarschulen oder die Rektorinnen und Rektoren der Gymnasien für 27 von insgesamt 4’165 Lernenden wegen Uneinigkeit beim Übertritt einen Zuweisungsentscheid fällen.

Kurz erklärt:

Die Strukturmodelle der Sekundarschule
Im Getrennten Strukturmodell (GSS) werden die Niveaus A (höhere Anforderungen), B (erweiterte Anforderungen) und C (grundlegende Anforderungen) in separaten Klassen geführt.

Im Kooperativen Strukturmodell (KSS) werden die Niveaus A/B und C in je gemeinsamen Klassen geführt. Die Niveaufächer Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik werden in klassenübergreifenden Niveaugruppen unterrichtet.

Im Integrierten Strukturmodell (ISS) werden alle Lernenden in einer Klasse unterrichtet. In den Niveaufächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik werden die Lernenden in klassenübergreifenden Niveaugruppen unterrichtet.


Anhang
Übertritte Primarstufe – Sekundarstufe I: Zahlen Schuljahr 2025/26

Gesuchsportal für Strukturförderung mittelgrosser Kulturbetriebe ab 1. August online
Ab dem 1. August können mittelgrosse Kulturbetriebe im Kanton Luzern ihre Gesuche für Strukturförderbeiträge ab 2027 über das digitale Gesuchsportal der kantonalen Kulturförderung einreichen. Mit der neuen Strukturförderung schafft der Kanton Luzern ein Förderinstrument für Kulturinstitutionen von besonderer Bedeutung, die über ihre Standortregion hinaus wirken.

Die Strukturförderung richtet sich an mittelgrosse Kulturbetriebe, die bereits kontinuierliche kulturelle Leistungen erbringen, professionell organisiert sind und eine nachhaltige Wirkung entfalten. Unterstützt werden können wiederkehrende strukturelle und betriebliche Kosten. Damit sollen ausgewählte Institutionen gestärkt werden, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung und zur Vielfalt des Kulturstandorts Luzern leisten.

Ausbau des bestehenden Gesuchsportals
Das bestehende digitale Gesuchsportal der Kulturförderung wird per 1. August entsprechend erweitert. Das Portal bietet interessierten Kulturbetrieben alle wichtigen Informationen zu den Kriterien, den einzureichenden Unterlagen, den Fristen und dem weiteren Verfahren. Die Gesuche werden nach den publizierten Kriterien geprüft. Entscheidend ist unter anderem die überregionale Bedeutung, die fachliche Qualität, die betriebliche Struktur sowie die kulturpolitische Relevanz der Institution. Die Beiträge können ab 2027 ausgerichtet werden.

Das Gesuchsportal ist ab dem 1. August zugänglich unter: gesuch-kulturfoerderung.lu.ch.
Weitere Fördergefässe der kantonalen Kulturförderung sind ebenfalls über das digitale Gesuchsportal erreichbar.


Strategiereferenz
Diese Massnahme dient der Umsetzung der politischen Schwerpunkte im Bereich
– Globalisierung / Bildung / Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft / Kultur
– Digitaler Wandel
gemäss Kantonsstrategie.