Neuenkirch: Mehr Sicherheit für Langsamverkehr in Neuenkirch
Die Kantonsstrasse K 13 verbindet die Gemeinde Neuenkirch in südlicher Richtung mit der Agglomeration Luzern und der Stadt Luzern sowie in nördlicher Richtung mit Sursee und dem Autobahnanschluss Sempach. Die Strasse ist in Neuenkirch die wichtigste Verkehrsachse für den motorisierten Individualverkehr, den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für die Sanierung des Strassenabschnitts Meiengrüen – Lippenrüti einen Sonderkredit von 7,14 Millionen Franken. Mit dem Projekt wird der Abschnitt auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern gemäss heutigen Normen und Anforderungen saniert, verbreitert und mit einem Radstreifen sowie Rad-/Gehweg ergänzt. Damit wird der Abschnitt insbesondere für den Langsamverkehr sicherer.
Neue Rad- und Gehwege in Zell
Heute verläuft entlang der Kantonsstrasse K 18 im Abschnitt von der Abzweigung Gass bis zur Einmündung Feld in der Gemeinde Zell ein Trottoir mit der Zusatztafel «Fahrräder gestattet». Der für Velos freigegebene Fussweg ist jedoch sehr schmal und führt immer wieder zu Konflikten zwischen Radfahrenden sowie Fussgängerinnen und Fussgängern. Der neue Rad- und Gehweg wird rund 530 Meter entlang der Kantonsstrasse K 18, nördlich anstelle des bestehenden Trottoirs gebaut und ist 2,80 Meter breit. Neben der Luthernbrücke Briseck soll eine neue, separate Brücke für den Radverkehr entstehen. Des Weiteren wird im Zuge der Strassensanierung ein lärmarmer Belag eingebaut. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für das Projekt 4,11 Millionen Franken.
Stadt Luzern: Sagenmattbach wird offengelegt
Am Sagenmattbach in der Stadt Luzern ist ein Bauprojekt geplant, um den Hochwasserschutz zu verbessern und den Bach teilweise zu revitalisieren. Heute kommt es am Sagenmattbach bereits bei häufigen Regenereignissen zu Überschwemmungen. Zudem ist der Kanal, in dem der Bach unter der Kanonenstrasse verläuft, in schlechtem Zustand. Künftig wird der Sagenmattbach auf einem Abschnitt von 50 Metern offengelegt und naturnaher gestaltet. Gleichzeitig wird das bestehende Einlaufbauwerk und der Durchlass zur Querung der Kanonenstrasse neu erstellt. Ziel ist es, das Siedlungsgebiet besser vor Hochwasser zu schützen. Das Projekt wird mit der geplanten Strassensanierung koordiniert durchgeführt. Der Regierungsrat hat das Projekt mit Kosten von 580’000 Franken bewilligt. Die Kosten werden zwischen Stadt und Kanton aufgeteilt, zudem wird sich der Bund voraussichtlich mit 35 Prozent der Kosten beteiligen.
Stadt Kriens: Regierungsrat genehmigt Zonenplan im Gebiet Ober Sackweid
Am 12. März 2026 beschloss der Einwohnerrat der Stadt Kriens eine Änderung des Zonenplans und des Bau- und Zonenreglements im Gebiet Ober Sackweid im Obernau. Auf dem Gebiet befindet sich die ehemalige Talmud-Hochschule. Der Schulbetrieb wurde schon länger aufgegeben und das Areal ist zurzeit unbenutzt. Die Bauten und Anlagen sind sanierungsbedürftig. Um das Areal weiterzuentwickeln, wurde die Parzelle der Wohnzone D zugewiesen. Die Umzonung ist mit einer Gestaltungsplanpflicht sowie der Auflage verbunden, dass mindestens zweidrittel des entstehenden Wohnraums dem gemeinnützigen Wohnungsbau vorbehalten bleiben. Der Regierungsrat hat die Zonenplananpassung als recht- und zweckmässig beurteilt und genehmigt.

