Emmen: Erweiterung der Bushaltestellen am Bahnhof Waldibrücke
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2027 wird der Bahnhof Waldibrücke durch eine zusätzliche Buslinie erschlossen. Künftig stellen drei Buslinien den Anschluss an die S-Bahn-Linien S9 und S99 sicher. Um den steigenden Anforderungen des öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden, werden die bestehenden Bushaltestellen provisorisch erweitert. Der Regierungsrat hat ein entsprechendes Projekt bewilligt. Das Projekt erhöht die Kapazität der Haltestellen, sodass mehrere Busse gleichzeitig halten können. Gleichzeitig werden die Haltekanten hindernisfrei ausgebaut und an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgese
Ruswil: Definitive Bushaltestelle Werthenstein Dorf genehmigt
Mit dem Fahrplanwechsel 2019/2020 startete die neue Buslinie 212 von Malters nach Wolhusen ihren Betrieb. Dies machte vier neue Bushaltestellen nötig, die aufeinander abgestimmt als Projekt erarbeitet und vorderhand an provisorischen Standorten erstellt wurden. Die definitiven Haltestellen werden separat aufgelegt und bewilligt. Der Regierungsrat hat das Projekt für die Haltestelle Werthenstein Dorf auf der Luzernstrasse im Gemeindegebiet von Ruswil genehmigt und über die Einsprachen entschieden. Die Kosten für die Erstellung der definitiven, an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgese
Emmen: Verlegung der Bahnhofstrasse bewilligt
Im Gebiet Seetalplatz entsteht mit dem Stadtzentrum Luzern Nord ein neues urbanes Quartier zwischen Emmen und Luzern. Zur Umsetzung der im Masterplan festgelegten städtebaulichen Entwicklung soll die Bahnhofstrasse zwischen dem Bushof «Bahnhof Emmenbrücke Süd» und dem Bahnhofsgebäude verlegt werden. Damit werden die Voraussetzungen für die geplante Entwicklung auf dem Baufeld A2 geschaffen sowie die Verkehrssicherheit und die Qualität für den Fuss- und Veloverkehr verbessert. Der Regierungsrat hat das Vorhaben, das von der Gemeinde Emmen umgesetzt wird, bewilligt. Gegen das Projekt wurden keine Einsprachen erhoben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,5 Millionen Franken, wovon der Kanton einen Kostenanteil von 640’000 Franken übernimmt.
Kanton unterstützt die Bettags-Kampagne
Die Regierung des Kantons Luzern beteiligt sich weiterhin an den Kommunikationsmassnahmen rund um den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag. Die Landeskirchen und die IG Islamische Gemeinde (IGL) erarbeiten dazu jährlich einen Bettagsaufruf sowie eine Plakatkampagne. Der Kanton Luzern unterstützt diese ökumenische Zusammenarbeit weiterhin mit einem Beitrag von 5’000 Franken. Im Zentrum der kommenden Jahre steht die Sensibilisierung für ein respektvolles Miteinander sowie die gemeinsame Verantwortung für die Lebensgrundlagen. Mit der Unterstützung der Kampagne unterstreicht der Regierungsrat des Kantons Luzern die Bedeutung des staatlichen Feiertags als gesellschaftliches Zeichen für Zusammenhalt, Dialog und gegenseitige Verantwortung.
Zweckverband Grosse Kulturbetriebe: Statutenänderung genehmigt
Der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe Kanton Luzern stärkt seine strategische und betriebswirtschaftliche Steuerung: Als Folge der vom Kantonsrat überwiesenen Motion M 305 wird per 1. August 2026 eine operative Geschäftsstelle geschaffen. Sie übernimmt zentrale Aufgaben im Controlling sowie in der fachlichen Unterstützung der angeschlossenen Kulturbetriebe und trägt damit wesentlich zur nachhaltigen Verbesserung ihrer finanziellen Entwicklung bei. Bereits im April wurde Sylvia Winkelmann-Ackermann als Geschäftsführerin gewählt (Mitteilung vom 28. April 2026). Für die Umsetzung dieser neuen Strukturen wurden die Statuten sowie das Organisations- und Geschäftsführungsreglement des Zweckverbands überarbeitet und an die erweiterten Aufgaben angepasst. Der Regierungsrat und der Luzerner Stadtrat haben diese Anpassungen genehmigt. Sie treten per 1. August 2026 in Kraft.
Neues Mitglied in die Denkmalkommission gewählt
Der Regierungsrat wählt Luzi Andreas Meyer per 1. Juli 2026 für den Rest der Amtsdauer 2023-2027 als Mitglied und als Interessenvertretung der Luzerner Hauseigentümer in die Denkmalkommission. Luzi Meyer ist Dipl. Architekt ETH/SIA, Mitinhaber GZP Architekten AG und Grossstadtrat. Er ersetzt Mary Sidler, die 2024 zurückgetreten ist.
Sanierung Agrarmuseum Burgrain umgesetzt
Die Sanierung des Schweizerischen Agrarmuseum Burgrain ist erfolgreich umgesetzt und die strategische Transformation als Bildungs- und Dialogzentrum für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung eingeleitet. Das Museum wird zum Kooperationspartner für Museum Luzern. Die zweijährige Begleitung der Sanierung und Transformation mit der vom Regierungsrat bewilligten Finanzierung von 500’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds endete mit dem Abschlussbericht zuhanden des Regierungsrates.


