Silenen: Hochwasserschutzmassnahmen haben sich bewährt – zwei Geschiebesammler nach heftigen Regenfällen gefüllt

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Hochwasserschutzmassnahmen Symbolbild Baudirektion Uri

Heftige Niederschläge mit grossen Regenmengen haben am Freitagabend, 17. Juli 2026, dazu geführt, dass in Silenen die zwei Geschiebesammler Schipfen und Selderbach gefüllt wurden. Schätzungen des Amts für Tiefbau gehen von rund 33’000 Kubikmetern aus, die von den Geschiebesammlern zurückgehalten wurden.

Hochwasserschutzmassnahmen bewähren sich
Die Geschiebesammler gehören zu den umgesetzten Hochwasserschutzmassnahmen des Kantons Uri. Sie dienen dazu, das unmittelbar darunter liegende Siedlungsgebiet und Kulturland vor Schäden zu schützen. «Einmal mehr hat sich gezeigt, dass unsere Schutzmassnahmen wie geplant funktionieren», erklärte Baudirektor Hermann Epp, der sich am Samstagvormittag zusammen mit Lukas Eggimann (Leiter Abteilung Naturgefahren) und Oliver Indergand (Projektleiter Wasserbau), sowie mit Fachleuten der SBB vor Ort ein Bild machte. «Wären die zwei Sammler nicht gewesen, hätte es massive Schäden gegeben», so Baudirektor Hermann Epp.

Räumungen müssen schnell erfolgen
Nach jedem grösseren Ereignis müssen die Geschiebesammler schnellstmöglich freigeräumt werden, damit die Bauwerke für das nächste Starkniederschlagsereignis wieder bereit sind. Ende Juni 2026 waren in Seedorf die zwei Geschiebesammler Tobel und Palanggenbach gefüllt worden. Die Räumungsarbeiten sind aktuell im Gang.

Material wird wiederverwertet oder deponiert
Während der Räumung aus den Sammlern wird das Geschiebe sortiert. Das Material wird entweder wiederverwertet oder nach Flüelen transportiert und im Konzessionsgebiet im Urnersee verklappt.