Ylfete Fanaj zur Präsidentin des Strafvollzugskonkordates gewählt

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Übergabe des Konkordatsschlüssels zwischen Regierungsrätin Karin Kayer-Frutschi und Regierungsrätin Ylfete Fanaj

An der Konferenz vom 20. März 2026 wurde die Luzerner Regierungsrätin Ylfete Fanaj zur neuen Präsidentin des Strafvollzugskonkordats der Nordwest- und Innerschweizer Kantone gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi an, die das Amt seit 2018 innehatte.

Dem Konkordat gehören die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Solothurn, Uri und Zug an. Die Kantone sind gemäss Bundesverfassung für den Straf- und Massnahmenvollzug zuständig und haben sich zur Gewährleistung eines harmonisierten und rechtskonformen Vollzugs in Konkordaten zusammengeschlossen.

Zu den zentralen Aufgaben des Konkordats zählen insbesondere die interkantonale Planung der Haftplatzkapazitäten sowie die Festlegung von Kostgeldern. Zudem leistet es durch Richtlinien, Merkblätter und Standards einen wichtigen Beitrag zur Harmonisierung des Vollzugs.

Die Konkordatskonferenz, bestehend aus je einem Regierungsmitglied der beteiligten Kantone, bildet das oberste Organ. Die Präsidentin führt den Vorsitz dieses Gremiums.