Der zehnfache englischer Meister Manchester City wurde vor vier Wochen am 29. September 2026 wegen schwerer Verstöße gegen Finanzregeln der Premier League von einer unabhängigen Kommission für schuldig gesprochen. Der Ursprung der verschiedenen Anschuldigungen befindet sich im Jahr 2008, wo Manchester City sich einem grossen Investorenumfeld anschloss, wodurch sie grosse finanzielle Unterstützungen erhielten.
Vom Aufstieg zur Anklage
Dadurch entwickelte sich der Klub schnell zu einem der größten in der Premier League und später auch in ganz Europa. Das gerichtliche Verfahren begann im Februar 2023, wo die Premier League insgesamt 115 Anklagepunkte gegen Manchester City erhob. Nach über drei Jahren dann im September 2026 wurde der Schuldspruch bekannt gegeben. Zu den 115 Anklagepunkten zählen unter anderem die Anschuldigungen für manipulierende oder irreführende Finanzangaben, keine Zusammenarbeit mit den Ermittlern, Verstöße gegen die Financial-Fair-Play Regeln der UEFA, keine unvollständigen Angaben zu Spielergehältern und Trainerzahlungen. Die wichtigste Anschuldigung, um den gesamten Skandal rund um den Verein zu verstehen, sind die Sponsoreneinahmen und verdeckte Finanzierungen. Die Kommission stellte fest, dass Manchester City Sponsoringverträge abgeschlossen hatte, um Zahlungen von Sponsoren teilweise durch eine verbundene Eigentümerstruktur vom Klub aus Abu Dhabi zu finanzieren. Einer der Hauptverdächtigen der Sponsoren ist Etihad Airways. Durch die Fluggesellschaft hat Manchester City höhere Einnahmen ausgewiesen, als es durch die eigentliche Sponsoringgeschäfte generiert hat.
Mögliche Strafen und weitreichende Folgen
Demnach laufen die Ermittlungen gegen die Korruption weiterhin. Es wird über mögliche Strafen, wie Geldstrafen, Punktabzüge, Aberkennung von Titeln oder im schlimmsten Falle auch um den Zwangsabstieg stark spekuliert. Diese Anschuldigungen und mögliche Strafen, wären ein großes Desaster für den Klub. Zum einen würde es das Image von Manchester City schaden, zu grossen Einschränkungen auf dem Transfermarkt führen, den Verein für die eigenen Spieler und Fans unattraktiv machen, u.v.m.. Außerdem würde es auch starke Auswirkungen auf die Konkurrenz haben zum Beispiel für den Stadtrivalen Manchester United oder für den FC Liverpool. Nämlich könnten sie finanzielle Entschädigungen erhalten und könnten sportlich stark profitieren z.B. im Kampf um die Meisterschaft oder in anderen nationalen Wettbewerben.
Manchester City weist die Vorwürfe zurück
Manchester City bestreitet jedoch die Anschuldigungen und erwidert, sich nicht falsch benommen zu haben. Zudem soll Manchester City ihre Position mit angeblichem Material, welches die gesamte Premier League infrage stellen und schaden kann, verteidigen. Am 1. Oktober 2026 legte Manchester City offiziell Berufung gegen die Anschuldigungen. Diesen Schritt bestätigte die Premier League einen Tag später am 2. Oktober 2026.
Berufungsverfahren noch offen
Somit ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Die Berufung soll von einem unabhängigen Gremium behandelt werden. Das Resultat daraus darf erst veröffentlicht werden, wenn die Anhörung vertrauenswürdig stattgefunden hat.
Text Jan Hollenberg
Fotos Von Ooen AI/ ChatGTP generierte KI Bilder
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