Spatenstich für neuen Forstwerkhof – Investition in die Zukunft des Waldes

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Gruppenbild anlässlich des Spatenstichs: (von links) Wendelin Loretz, Landesstatthalterin Céline Huber, Joel Regli, Adrian Lussmann, Marcel Christen, Roland Wüthrich, Marcel Stössel, Walter Walker, Kurt Tresch © Beni Arnold

Das Forstrevier Uri Süd erstellt im Gebiet Standel in Wassen einen neuen Forstwerkhof . Der Neubau ist ein wichtiger Meilenstein und verbessert die Voraussetzung zur Bewirtschaftung des Waldes im Urner Oberland.

Am 27. August 2026 fand der Spatenstich zum Bau des neuen Forstwerkhofs im Gebiet Standel in Wassen statt. Die moderne Anlage schafft die Voraussetzungen für einen zeitgemässen und effizienten Forstbetrieb, der für die Bewirtschaftung der Wälder von Gurtnellen bis Realp zuständig ist. Damit wird die nachhaltige Waldbewirtschaftung in der Region des Urner Oberlands gestärkt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Korporationsbürgergemeinden Gurtnellen, Wassen und Göschenen, der Korporationen Uri und Ursern, der Sicherheitsdirektion und des Amts für Forst und Jagd sowie des Forstbetriebs Uri Süd nahmen am feierlichen Anlass teil. Mit dem Spatenstich wurde der Start eines Projekts markiert, das für die langfristige Entwicklung des grössten Forstbetriebs im Kanton Uri von wichtiger Bedeutung ist. Die bestehenden Werkhöfe in Wassen und Gurtnellen entsprechen nur noch teilweise den heutigen betrieblichen Anforderungen. Der Neubau bietet moderne Arbeitsplätze für die insgesamt rund 16 Angestellten, zweckmässige Fahrzeug- und Maschinenhallen, Werkstätten sowie zeitgemässe Lagerflächen. Dadurch können Arbeitsabläufe optimiert, die Arbeitssicherheit verbessert und die Infrastruktur den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Für den neuen Forstwerkhof werden insgesamt rund 3,6 Millionen Franken investiert.

Ein Bau für die kommenden Generationen
«Mit dem neuen Forstwerkhof schaffen wir die Grundlage, um unsere vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft effizient und nachhaltig erfüllen zu können», freut sich Adrian Lussmann, Förster des Forstbetriebs Uri Süd, über den Neubau. Dazu gehören die Pflege und Bewirtschaftung des Waldes, insbesondere die Pflegemassnahmen im Schutzwald, die Bereitstellung des Rohstoffs Holz sowie Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung und der Gemeinden. Der Präsident der Forstrevierkommission, Joel Regli, zeigt sich stolz, dass bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt wurde: Der Neubau wird nach modernen energetischen Standards erstellt und es werden Holz aus dem Urner Wald sowie nach Möglichkeit weitere regionale Baustoffe verwendet. Damit wird die Wertschöpfung in der Region gestärkt und ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des nachwachsenden Baustoffs Holz gesetzt. Denn die Verwendung von einheimischem Holz fördert die regionale und klimafreundliche Kreislaufwirtschaft. Dass ein Bauprojekt dieser Grösse realisiert werden kann, sei nicht selbstverständlich betont die Urner Forstdirektorin Céline Huber: «Es braucht Weitsicht, Überzeugung und die Bereitschaft, Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Genau diese Haltung zeige sich bei allen Beteiligten für dieses Gemeinschaftswerk.»

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2027. Nach der Fertigstellung wird der neue Forstwerkhof als zentrale Betriebsbasis für den Forstbetrieb Uri Süd dienen und optimale Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden sowie die zukünftigen Anforderungen an die Waldpflege und Forstwirtschaft bieten.