Zwei starke choreografische Handschriften zwischen Poesie, visueller Fantasie und tänzerischer Virtuosität. TanzLuzern bringt zwei Publikumslieblinge zurück auf die Bühne: Der Doppelabend «Seeing Beyond» zeigt die Werke der international renommierten Choreografinnen Inbal Pinto aus Israel und Andrea Miller aus New York. So unterschiedlich ihre choreografischen Welten sind, beide verbindet ein ausgeprägtes Interesse am Menschen und dem Ausloten seiner Möglichkeiten und körperlichen Grenzen.
Mit «Salty Pink» von Inbal Pinto und «SEREMOS» von Andrea Miller präsentiert TanzLuzern einen Abend, der visuelle Poesie und feinen Humor mit hochvirtuosem, kraftvollem Tanz verbindet. Zwei sehr unterschiedliche Bühnenwelten treffen aufeinander und eröffnen dabei überraschende Perspektiven. «Seeing Beyond» lebt von der spannungsvollen Gegenüberstellung zweier choreografischer Handschriften. Inbal Pinto nähert sich dem Menschen mit viel Feinfühligkeit, Poesie und der Kraft des visuellen Erzählens. Andrea Miller untersucht Körperlichkeit, Energie, Instinkt und die Frage nach dem menschlichen Potenzial.
Die israelische Choreografin Inbal Pinto ist für ihre bildstarken Arbeiten international bekannt. Nach ihrem Publikumserfolg in Luzern mit einem Werk im dreiteiligen Abend «From Human to Kind» in der Spielzeit 2021/22 kehrte sie mit «Salty Pink» 25/26 im Doppelabend «Seeing Within Sight» zurück. Kuriose Charaktere, raffinierte Tanzsequenzen, fesselnde visuelle Elemente und fantasievolle Kostüme verbinden sich zu einer magischen Welt, die zwischen Zirkusatmosphäre, Traum und Realität angesiedelt ist. Pinto begegnet ihren Figuren mit grosser Wärme und Mitgefühl. Mit spielerischer Leichtigkeit thematisiert «Salty Pink» den Kontrast zwischen Perfektion und Unvollkommenheit.
Einen ganz anderen Zugang wählt die US-amerikanische Choreografin Andrea Miller. In New York beheimatet und international tätig, zählt Miller zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen Tanzszene. Miller bringt die Tänzerinnen und Tänzer körperlich an ihre Grenzen und lässt Bewegungen entstehen, die zwischen geschmeidigem Fluss und explosiver Kraft oszillieren. «SEREMOS» – erstmals in Luzern im Doppelabend «Beyond» in der Spielzeit 24/25 zu sehen – ist energiegeladen und unmittelbar. Die Körper entwickeln ihre eigene Sprache, Spannungen bauen sich auf und entladen sich in kraftvollen, akrobatischen Bewegungsfolgen.
So entsteht ein Doppelabend, der auf den ersten Blick durch starke Bilder und aussergewöhnliche Bewegungen besticht, gleichzeitig aber weit über das rein Visuelle hinausweist. Mehr Informationen zur Entstehungsgeschichte und dem Werdegang der Choreographinnen, ist bereits vorab beim «Choreographers’ Talk» am 17.10. im Foyer des Luzerner Theaters zu erfahren.
Weitere Daten
Do, 29.10. (19.30) / Sa, 31.10. (19.30) / So, 15.11. (19.00) / So, 22.11. (17.00) / Sa, 28.11. (19.30) / Do, 3.12. (19.30) / Fr, 18.12. (19.30) / Di, 22.12. (19.30)
Produktionsteam
Salty Pink:
Choreografie: Inbal Pinto, Bühne und Kostüme: Inbal Pinto, Licht: Petri Tuhkanen, Musik: Maya
Belsitzman, Dramaturgie: Wanda Puvogel
SEREMOS:
Choreografie: Andrea Miller, Bühne und Kostüme: Caro Stark, Licht: Petri Tuhkanen, Dramaturgie: Wanda Puvogel, Choregrafische Einstudierung: Donterreo Culp , Allysen Hooks , Vivian Pakkanen
Besetzung
TanzLuzern
Weitere Informationen zu «Seeing Beyond» finden Sie unter
luzernertheater.ch/

